„Fünf Medaillen sind einfach unglaublich“ – Potsdamer #TeamZukunft Rennkanuten mit toller Bilanz

Minsk/ Potsdam 01.08.2016               „Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Fünf Medaillen sind einfach unglaublich“ antwortete Torsten Gutsche, Sportdirektor und Vorsitzender des Kanu Club Potsdam unmittelbar nach Abschluss der U23 und Junioren Weltmeisterschaften in Weißrussland. Zwei Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen errangen die Potsdamer im Kampf gegen die gleichaltrige Weltspitze. „Fünf von acht Medaillen des Deutschen Kanu-Verbands gehen damit an Potsdamer Athleten. Es zeigt, dass wir auch in unserer Nachwuchsarbeit hervorragende Arbeit leisten“ so der dreifache Olympiasieger Gutsche.

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C2 Bronzemedaillengewinnerinnen Ophelia Preller und Annika Loske (v.l.)

Den Medaillenauftakt erledigten Annika Loske und Ophelia Preller am Samstag. Bronze über 500 Meter im Canadierzweier fuhren die beiden Sportschülerinnen mit großem Kampfeswillen ein. „Anni und ich sind sooo glücklich“ schieb Ophelia Preller an ihren Team-Manager.

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Annika Loske, Ophelia Preller (v.l.)

Clara Thieme, die in Schwedt das Paddeln erlernte, holte sich im Kajak-Vierer der Juniorinnen über 500 Meter den Vize-Weltmeister-Titel 2016. „Ich glaube, wir haben es mal wieder im Endspurt entschieden“, schrieb die gerade 18 Jahre alt gewordene Kajak-Spezialisten noch völlig außer Atem unmittelbar nach dem Rennen an Team-Manager Mensinger.

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Vize-Weltmeisterin Clara Thieme (im Bild links)

Das Highlight am ersten Finaltag aber setzte die gebürtige Heppenheimerin Tabea Medert und holte sich ihren ersten Weltmeistertitel im Kanu-Rennsport. Im K4 der U23 Kajakspezialistinnen gewann sie, mit einer halben Länge Vorsprung, den Kampf um den begehrten Titel. Schon in den Vor- und Zwischenläufen siegte das deutsche Quartett souverän. Mederts Heimtrainer Lutz Altepost kommentierte das Rennen am Telefon mit einem knappen: „Bumm!“

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Weltmeisterin Tabea Medert (2.v.l.)

Tag zwei der Entscheidungen wurde wiederum vom Duo Loske/ Preller eröffnet. Ihre zweite Bronzemedaille gewannen die beiden Canadierfahrerinnen in einem spannenden 200 Meter Finallauf.

„Nach Silber muss Gold kommen“, sagte Kajak-Sprinter Felix König noch kurz vor der Abreise nach Minsk. Seinen Traum erfüllte sich der Potsdamer im 200 Meter K2-Finallauf mit Partner Max Lemke (Mannheim) und sicherte sich die Goldmedaille und seinen ersten Weltmeistertitel. Das Duo setzte sich in einem Wimpernschlageinlauf gegen die zweitplatzierten Ungarn und den Dritten aus Italien durch.

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Kajak-Weltmeister Felix König, Max Lemke (v.l.)

Das #TeamZukunft erzielte weite Top-Platzierungen. Saskia Regorius (Juniorinnen) wurde im K2 über 500 Meter mit Partnerin Kim-Janine Riedle Vierte.
Im C1 über 200 Meter beendete Ophelia Preller das A-Finale auf dem achten Platz. Zweier-Partnerin Annika Loske holte sich im C1 – Finale über 500 Meter sogar Platz fünf. Clara Thieme gewann das B-Finale im K1 über 200 Meter.

Ganz knapp an einer Medaille schrammte Martin Hiller vorbei. Im K2 der Junioren über 1000 Meter belegte der Potsdamer mit seinem Partner Jakob Kurschat (Dresden) den vierten Platz. Tamas Gescö belegte mit dem U23 – K4 über 1000 Meter Platz vier. Auf Rang fünf kam Anton Regorius (U23) im C4 über 500 Meter.

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